Was ist Ballett?
Beim Ballett wird eine Geschichte mit Tanz zur Musik ganz ohne Hilfe von Worten erzählt. Man könnte Ballett also auch als eine Form der non-verbalen Kommunikation bezeichnen. Heute versteht man unter dem Begriff Ballett meist das moderne Handlungsballett in dem eine zusammenhängende Geschichte erzählt wird. Meist bewegen sich die Themen für ein solches Handlungsballett im Bereich der Märchen oder in ähnlichen Bereichen. Zu einem Ballett gehören immer auch Musik, Bühnenbild und Kostüme.
Wer Ballett tanzen will, der hat harte Arbeit vor sich. In jahrelangem, täglichem Training stehen angehende Balletttänzer an der Stange und üben so die Basistechniken für die Bühne ein. Zunächst kommt es darauf an zu lernen, den Körper in der richtigen Haltung zu kontrollieren, später werden die Höhen des Körpers variiert und die Bewegungen von Kopf sowie Armen und Beinen einstudiert. Diese Bewegungen laufen alle nach festgelegten Positionen ab, die es sowohl für die Beine als auch für Kopf und Arme gibt. Sobald es an die Bewegung im Raum geht, werden Schrittfolgen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angewandt. Man übt in den Ballettklassen quasi nur Grundformen, also Techniken. Die Choreografien werden erst bei den Proben für die Bühne einstudiert. Hierbei können die festgelegten Positionen, auf die Ballett aufbaut frei interpretiert und gemischt werden.
Die Begriffe im Ballett sind bis heute immer noch in französischer Sprache. Das Ballett kommt zwar eigentlich ursprünglich aus Italien, hat sich aber hauptsächlich in Frankreich entwickelt. Bisher sind die Begriffe auch nicht einheitlich festgelegt, so kann es sein, dass sie je nach Schule ein wenig variieren.