Berlin und Wirtschaft
Die ehemalige Industriestadt Berlin hat sich heute zur modernen Dienstleistungsmetropole gewandelt. Trotzdem liegt das Wirtschaftswachstum mit seinen 1,8 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Mit 123 Kongressen in 2007 war Berlin gleich nach der österreichischen Hauptstadt Wien unter den führenden Kongressstädten der Welt.
Für die Zukunft plant man in Berlin den Ausbau der Wissenschaften und der Forschung, was aufgrund der hohen Verschuldung der Stadt nun nicht wirklich einfach ist. Glücklicherweise wollen viele Firmen in der Zukunft ihren Sitz nach Berlin verlegen, da die Bundeshauptstadt als „Sprungbrett nach Osten“ verstanden wird.
2008 fand ein Marktforschungsunternehmen heraus, dass man die größte Einzelhandelskaufkraft in der ganzen Bundesrepublik in Berlin findet. Man setzt hier im Jahr fast 24 Milliarden Euro um, während zum Beispiel München gerade mal gute 17 Milliarden schafft.
Das weithin bekannte Problem Berlins ist seine hohe Verschuldung. Besonders im Verlauf der 90-er Jahre des letzten Jahrtausends wuchsen die Verluste in unermessliche Höhen. Ohne Hilfe aus anderen Bundesländern scheint Berlin nicht wirklich in der Lage zu sein, diese Misere zu lösen. Seither streitet man sich immer wieder darüber, ob, wie viel und wann Berlin frisches Kapital in seine Haushaltskassen bekommen sollte.
Auch der Hartz-IV-Empfänger Anteil in Berlin ist äußerst hoch. Sagenhafte 17 Prozent aller Bürger der Stadt sollen staatliche Unterstützung beziehen und auch die Neuverschuldung der Privathaushalte spricht eine ähnliche Sprache. Interessant ist auch der Wirtschaftskreis rund um die Suchmaschinenoptimierung Berlin.
Grundsätzlich sprechen die Standardfaktoren aber für Berlin: Niedrige Mieten und viel Kultur machen die Stadt attraktiv für neue und alte Bürger und auch das direkte Umfeld der Hauptstadt mit seinen wunderschönen Naherholungsgebieten weiß zu faszinieren. Aus dem Bereich der Wirtschaft sind auch Tagesgeld Zinsen immer sehr interessant.